Die Legende vom Bobbele

In den Jahren zwischen 1936 und 1944 lebten im beschlagnahmten Kloster in Steinenbach viele Umsiedler. Die Frauen der Umsiedler wollten sich in diesen schlechten Zeiten etwas dazu verdienen und bastelten verschiedene "Bobbele", kunstvoll gestaltete Wollknäuel. Die Frauen verkauften die "Bobbele" an den Haustüren oder auf Märkten. Bald hatten nicht nur die Umsiedlerfrauen sondern alle "Stoinabacher" den Spitznamen "Bobbele" weg.

Das Stoinabacher Bobbele trägt ein weißes Häs mit Sonne, Mond und Blumen drauf. Es ist mit bunten Bobbele geschmückt und trägt einen braunen Korb. Die Maske zeigt ein liebreizendes, altes Weible. Während der Umzüge werden neben Bonbons auch selbstgemachte Bobbele aus den Körben verteilt.

 

Häsordnung Bobbele
Häsordnung Bobbele
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© Thomas Felder